Architektur, die Batch- und Stream-Verarbeitung kombiniert, mit einer Batch-Schicht für Genauigkeit, einer Geschwindigkeitsschicht für Echtzeitergebnisse und einer Bereitstellungsschicht, die beides zusammenführt.
Lambda-Architekturen sind eine Methode zur Verarbeitung großer Datenmengen (d. h. „Big Data“), die mit einem hybriden Ansatz Zugang zu Batch- und Stream-Verarbeitungsmethoden bietet. Mithilfe einer Lambda-Architektur lässt sich das Problem der Berechnung beliebiger Funktionen lösen. Lambda-Architekturen selbst bestehen aus drei Schichten:

Neue Daten werden kontinuierlich in das Datensystem eingespeist. Sie werden gleichzeitig an die Batch- und die Speed-Schicht weitergeleitet. Alle Daten werden gleichzeitig betrachtet und schließlich in der Streaming-Schicht korrigiert. Hier finden wir viel ETL und ein traditionelles Data Warehouse. Diese Schicht wird nach einem vordefinierten Zeitplan erstellt – in der Regel ein- oder zweimal pro Tag. Die Batch-Schicht erfüllt zwei sehr wichtige Funktionen:
Die Ausgaben der Batch-Schicht in Form von Batch-Ansichten und die der Speed-Schicht in Form von Quasi-Echtzeit-Ansichten werden an die Bereitstellung weitergeleitet. Diese Schicht indiziert die Batch-Ansichten, sodass sie mit geringster Latenz ad-hoc abgefragt werden können.
Diese Schicht verarbeitet die Daten, die aufgrund der Latenzzeit der Batch-Schicht nicht bereits in der Batch-Ansicht bereitgestellt werden. Außerdem werden hier nur aktuelle Daten bearbeitet, um dem Benutzer durch die Erstellung von Echtzeitansichten einen vollständigen Überblick über die Daten zu vermitteln.