Strategien, Tools und Best Practices für den Übergang zur Lakehouse-Architektur
von Laurent Léturgez
Da immer mehr Unternehmen Lakehouse-Architekturen einführen, ist die Migration von Legacy-Data Warehouses wie Oracle zu modernen Plattformen wie Databricks zu einer gemeinsamen Priorität geworden. Die Vorteile – bessere Skalierbarkeit, Leistung und Kosteneffizienz – liegen auf der Hand, aber der Weg dorthin ist nicht immer einfach.
In diesem Beitrag teile ich praktische Strategien für die Migration von Oracle zu Databricks, einschließlich Tipps zur Vermeidung häufiger Fallstricke und zur erfolgreichen Einrichtung Ihres Projekts für den langfristigen Erfolg.
Bevor wir über Migrationsstrategien sprechen, ist es wichtig, die Kernunterschiede zwischen Oracle und Databricks zu verstehen – nicht nur technologisch, sondern auch architektonisch.
Oracle Data Warehouses folgen einem traditionellen relationalen Modell, das für strukturierte, transaktionale Workloads optimiert ist. Databricks ist eine perfekte Lösung für die Ausführung von Data Warehouse-Workloads, unabhängig vom verwendeten Datenmodell, ähnlich wie andere Datenbankmanagementsysteme wie Oracle. Im Gegensatz dazu basiert Databricks auf einer Lakehouse-Architektur, die die Flexibilität von Data Lakes mit der Leistung und Zuverlässigkeit von Data Warehouses verbindet.
Diese Umstellung verändert, wie Daten gespeichert, verarbeitet und abgerufen werden – eröffnet aber auch völlig neue Möglichkeiten. Mit Databricks können Unternehmen:
Beide Plattformen unterstützen SQL, aber es gibt Unterschiede in der Syntax, den integrierten Funktionen und der Optimierung von Abfragen. Diese Unterschiede müssen während der Migration berücksichtigt werden, um Kompatibilität und Leistung sicherzustellen.
Oracle verwendet eine zeilenbasierte, vertikal skalierte Architektur (mit begrenzter horizontaler Skalierung über Real Application Clusters). Databricks hingegen verwendet das verteilte Modell von Apache Spark™, das sowohl horizontale als auch vertikale Skalierung über große Datensätze unterstützt.
Databricks arbeitet auch nativ mit Delta Lake und Apache Iceberg zusammen, spaltenbasierten Speicherformaten, die für hochperformante, groß angelegte Analysen optimiert sind. Diese Formate unterstützen Funktionen wie ACID-Transaktionen, Schema-Entwicklung und Time Travel, die für den Aufbau robuster und skalierbarer Pipelines unerlässlich sind.
Unabhängig von Ihrem Quellsystem beginnt eine erfolgreiche Migration mit einigen kritischen Schritten: